Willkommen

Ich bin Tatjana
Wenn man mein Leben von aussen anschaut, passt eigentlich alles. Ich habe eine Familie, zwei gesunde Kinder, wir leben an einem schönen Ort, uns fehlt es an nichts. Ich habe mir vieles aufgebaut, wovon andere sagen: „Wenn ich das hätte, wäre ich zufrieden.“ Und trotzdem war da schon lange dieses Gefühl, dass etwas nicht ganz stimmt. Dieses innere Wissen, dass ich mich selbst immer wieder übergehe, obwohl im Aussen alles gut aussieht.
Ich war immer jemand, der viel getragen hat. Verantwortung, Erwartungen, Stimmungen. Ich konnte stark sein, auch dann, wenn es innen längst eng war. Und lange habe ich mir eingeredet, dass das halt so ist. Dass man sich nicht so anstellen soll. Dass andere es auch schaffen. Irgendwann ging das nicht mehr. Also habe ich angefangen, genauer hinzuschauen. Mir Zeit zu nehmen. Still zu werden. Meditation, Körperarbeit, innere Prozesse, Rückzug - all das hat etwas in mir verändert. Ich bin ruhiger geworden, klarer, präsenter.
Und genau das ist heute die Basis meiner Arbeit mit Menschen. Ich bin nicht hier, um Menschen zu verändern oder ihnen zu sagen, was sie tun sollen. Ich bin hier, weil ich gelernt habe, nicht mehr wegzuschauen, wenn es in mir unruhig wird. Und weil ich diesen Raum auch für andere halten kann. Nicht aus Wissen heraus, sondern aus Erfahrung.
Was mich dabei immer begleitet hat, ist meine feine Wahrnehmung für Menschen. Schon lange bevor ich dafür Worte hatte, haben sich Menschen mir anvertraut. Ich kann zuhören, ohne zu bewerten, Stille aushalten und Spannung muss nicht sofort aufgelöst werden.

In den letzten Jahren habe ich viel in mich investiert. Ich habe Ausbildungen gemacht, Coachings durchlaufen, mich mit Körperarbeit, Yoga, Ernährung, Klang, therapeutischen und regulierenden Ansätzen beschäftigt. Um mich selbst besser zu verstehen. Um Werkzeuge zu haben, wenn es eng wird. Um mich halten zu können.
Diese Wege haben mir Tiefe, Erfahrung und ein feines Gespür dafür gegeben, was Menschen wirklich brauchen. Ich arbeite nicht nach Schema, aber ich arbeite nicht leer. Ich bringe einen inneren Koffer mit, gefüllt mit Wissen, Erfahrung und Möglichkeiten, auf die ich zurückgreifen kann, wenn es sinnvoll ist.
Was ich heute anbiete, ist keine Mischung aus Techniken. Es ist Präsenz mit Substanz. Getragen von meinem eigenen Weg und gestützt durch fundierte Erfahrung.
Heute arbeite ich aus genau diesem Ort heraus. Nicht als Coach mit Methode, nicht als Therapeutin mit Konzept, sondern als Mensch, der präsent bleibt, auch wenn es unbequem wird. Meine Arbeit ist keine Technik. Sie ist das Ergebnis meines eigenen Weges. Ich glaube nicht daran, Menschen zu verändern. Ich glaube daran, Räume zu öffnen, in denen Veränderung von selbst geschieht.
Mein Weg war kein gerader. Ich bin über den Körper gegangen, über Ernährung, über Heilung, über Regulation. Über Phasen von Detox, Rückzug, Körperarbeit, innere Prozesse. Jeder dieser Schritte hat mir etwas Wesentliches gezeigt. Nicht nur über mich, sondern darüber, wie Menschsein funktioniert. Ich habe gelernt, Zusammenhänge zu sehen. Zu erkennen, wann ein Thema im Kopf beginnt, aber im Körper gehalten wird. Wann emotionale Instabilität mit Ernährung zu tun hat. Wann Überforderung kein mentales, sondern ein nervensystemisches Thema ist. Und wann es nichts zu „lösen“ gibt, sondern Raum braucht.
Dieser Weg hat mich gelehrt, nicht eindimensional zu begleiten. Ich denke nicht in Schubladen. Ich höre nicht nur zu, ich verknüpfe. Ich spüre, wo etwas herkommt und was es im Moment wirklich braucht. Das, was ich heute anbiete, ist die Essenz all dieser Schritte. Kein Baukasten. Kein Konzept. Sondern ein weiter Blick, getragen von Erfahrung.
Ich habe am eigenen Körper erlebt, wie viel leichter das Leben wird, wenn man aufhört, sich selbst zu übergehen. Wenn man hinschaut. Wenn man sich Zeit nimmt. Wenn man die unbequemen Schritte nicht mehr aufschiebt.
Dieser Weg ist nicht leicht. Er fordert Ehrlichkeit, Mut und immer wieder ein Verlassen der Komfortzone. Aber das, was dahinter wartet - Klarheit, Erleichterung, innere Ruhe - wiegt all das auf. Und genau deshalb halte ich diesen Raum. Weil es einen Unterschied macht, diesen Weg nicht allein zu gehen.
Wenn du mehr über meine Art zu begleiten lesen möchtest, findest du das hier.
